Alpenvereinshaus-Nistplatz

Eigentlich hat diese Nisthilfe ihr Entstehen einem traurigen Grund zu verdanken. Nach dem Tod von Melanie Wachter, einer Mitarbeiterin der „Natopia-Anfangsjahre“, haben ihre Eltern an Stelle von Kranzspenden um eine Spende an den Verein natopia gebeten.

 

Mit dem Geld wurde von Freunden Melanies ein Workshop zum Bau von Nisthilfen organisiert. Der Zusammenhang zwischen „Mel“, wie Melanie meist genannt wurde, und Wildbienen ergibt sich aus Melanie´s Namen. Honig heißt auf Italienisch „miele“, auf Spanisch „miel“ und auf Portugiesisch „mel“. Dabei sei angemerkt, dass manche Wildbienen zwar Honig produzieren, die Menge aber viel zu gering ist, um vom Menschen genutzt zu werden.

 

Eine der beim Workshop hergestellten Insekten-Nisthilfen steht seit 2009 beim Jugendhaus des Alpenvereins in Obernberg.